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Sachsendankhütte 1902 © www.cartolinedairifugi.it
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Sachsendankhütte 1902 © www.cartolinedairifugi.it

Geschichtsträchtige Hütten
im Gebiet Cortina Delicious

Namen, die in die Chronik des Bergsteigens und der Geschichte eingegangen sind:

Rifugio 5 Torri, Nuvolaupaßhütte, Ricovero Tarditi, Barbaria-Hütte / Reichenberger Hütte, Sachsendankhütte, Wolf-Glanvell-Hütte

Im Gebiet Cortina Delicious gibt es Schutzhütten, in denen man noch immer die Atmosphäre der Anfänge des Klettersports spürt. Hütten, die große Wegbereiter des Alpinismus beherbergt haben, welche bereits Ende des 19. Jahrhunderts in den  Dolomiten Pioniertaten vollbrachten.

Inmitten einer authentischen Bergwelt gelegene Schutzhütten, die aufgrund ihrer Lage auch Zeugen oder Opfer des Ersten Weltkriegs waren.

Sachsendankhütte - Rifugio Nuvolau

Die allererste bewirtschaftete Schutzhütte von Cortina d'Ampezzo und des gesamten Dolomitenraums wurde 1883 auf dem Gipfel des Nuvolau errichtet.
Die Geschichte dieser Hütte beginnt 1881, als der königlich-sächsische Oberst a.D. Graf Friedrich von Meerheimb, der in Cortina von einer schweren Krankheit genesen war, der Nachwelt seine Dankbarkeit hierfür an das Ampezzo-Tal bezeugen wollte.

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© www.cartolinedairifugi.it

Barbaria-Hütte - Reichenberger Hütte - Rifugio Croda da Lago Gianni Palmieri

Am Südufer des Federasees, vor der majestätischen Ostwand des Croda da Lago-Massivs und am Fuße des Becco di Mezzodì, in 2046 m Höhe, baute der Ampezzaner Bergführer Giovanni Barbaria 1901 eine Schutzhütte.

Am 2. September 1901 wurde die „Barbaria-Hütte“ eingeweiht und eröffnet.

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© www.cartolinedairifugi.it

Albergo Cinque Torri - Rifugio Cinque Torri

In 2137 Metern Höhe über dem Meeresspiegel, südöstlich am Fuße des Turms Torre Grande d'Averau, dem massivsten der 5 Torri, wurde das Hotel Cinque Torri am 4. Oktober 1904 eingeweiht. Es wurde von drei Privatpersonen aus Cortina, den Brüdern Giuseppe und Mansueto Manaigo da Lago und Agostino Colli erbaut und später in Rifugio Cinque Torri umbenannt.

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Albergo Cinque Torri © archivio fam. Alberti

Nuvolaupaßhütte - Rifugio Averau

Zwischen dem Falzarego-Pass im Nordwesten und dem Giau-Pass im Südosten, in einem von kühnen Felsformationen geprägten Gebiet, befindet sich der Bergsattel Forcella Nuvolau.

Hier, nur wenige Meter unterhalb des Sattels, der den  Averau vom Nuvolau trennt,  2413 m über dem Meeresspiegel, wurde gegen Ende des 19. Jahrhunderts das erste Gebäude dieser Gegend errichtet: ein Ein-Zimmer-Holzhaus ohne Fundament.

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© archivio prof. Giacomel

Ricovero Tarditi - Rifugio Angelo Dibona

Die Schutzhütte Angelo Dibona- (2083 m.ü.M.) befindet sich am Fuße des Südkamms der Tofana, auf einer grossen Felsterrasse unterhalb der Schutthalden, wo einst die Tarditi-Hütte stand, eines der Gebäude, die während des Ersten Weltkriegs als Außenposten der  Bergschlucht Vallone Tofana gebaut wurden, Ausgangspunkt für die Angriffe auf die Scharte Forcella Fontananegra.

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© archivio fam. Recafina

Wolf-Glanvell-Hütte

Eine Hütte, die es nicht mehr gibt, die aber zweifellos erwähnenswert ist - und der Klettersteig Scala del Minighèl.

In den Jahren 1906-07 errichtete Luigi Gillarduzzi Minighèl (1856-1932) im Auftrag der Sektion Dresden des ÖTK eine Schutzhütte in Val Travenanzes, einem Hochtal zwischen der Fanesgruppe im Westen und der Tofana im Osten, in 2.080 Metern Höhe. Der Österreichische Touristenklub, ÖTK, hat 1869 die erste dem Bergtourismus gewidmete Zeitschrift gegründet und die Errichtung von insgesamt 49 Schutzhütten veranlasst.

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© www.cartolinedairifugi.it